| lyrikkritik.de –
literaturkritik – kreuzzüge – abschweifungen Zwei Probleme bestimmen die Lage der Literaturkritik: Zum einen gibt es kaum Verbreitungsmöglichkeiten mehr für anspruchsvolle Zeitschriften, da die Buchhandlungen diese aus dem Angebot nehmen. Dies gilt besonders für Zeitschriften mit Lyrikschwerpunkt. Dementsprechend eng ist aber auch der Platz geworden, den man überhaupt der Veröffentlichnung von Lyrik und ihrer Kritik gewährt. Das hat zur Folge, daß die Riege der Kritiker sich auf eine Handvoll bewährter Personen reduziert, der Diskussion nicht unbedingt förderlich. Die Lyriker aber, die dann in den öffentlichen Raum passieren dürfen, sind vor allem eines meist nicht, auch wenn dies verzweifelt ausgerufen wird: jung. Sie haben meist einen langen beschwerlichen Weg schon hinter sich. Auch das fördert nicht gerade eine mutige Bereitschaft zur Auseinandersetzung, vor allem nicht mit Kollegen, die es genauso schwer haben oder hatten, überhaupt zu publizieren. Diese Seite wünscht, abseits von Betriebsmechanismen und (unfreiwilligen) Einschränkungen, sowohl den arrivierten wie jungen Lyrikern und Kritikern einen Raum für Diskussion zu ermöglichen. Herausgeber: Hendrik Jackson verantwortlich : Außerdem möchten wir auf den Lyrik-Blogg von
lyrikkritik hinweisen, der Auseinandersetzungen eingeladener und dazustoßender
Autoren (eine email an ann cotten – ann, dann äd-zeichen, hinter
dem äd: lyrikkritik punkt de – schreiben) ein Forum bietet.
Im ersten Halbjahr geht es um Ulrich Schlotmann – Die Freuden der
Jagd, bzw.von dort geht es los. Dank an Urs Engeler, der den Autoren Exemplare
zur Verfügung stellt.
|