Soeben wurde der Ernst-Meister-Preis an Jan Wagner vergeben. Die beiden Nebenförderpreise erhielten Nikolai Kobus als Westfale und Andreas Münzner. Entbrannt ist daraufhin im Forum der 13 eine hochinteressante Diskussion um Jan Wagner, im Folgenden auch um Norbert Hummelt, angeführt von Sabine Scho, die ebenfalls einmal den Westfalen-Förderpreis erhielt. Solche Diskussionen finden ja meist insgeheim immer wieder statt, hier Gott-sei-Dank öffentlich. Nicht nur werden sehr aufschlußreiche Argumente ausgetauscht, die ein Licht auf die zeitgenössische Lyrik werfen, auch werden einzelne Gedichte bis ins Detail kritisiert und bejubelt. Das bekannte Argument, diese neue Generation traue sich nichts, widerlegen zumindest Sabine Scho und Stan Lafleur. Nachzulesen in der Kommentarebene zum Eintrag der Scho vom (hier klicken:) 14. Oktober stop Den Hölderlin-Preis wiederum bekommt der italienische Lyriker und Essayist Andrea Zanzotto, woran die große Ausgabe bei Engeler/Folio sicherlich ihren Anteil hat, siehe dazu auch unter Poetik (Preisrede von Andrea Zanzotto) – die "lyrikediton 2000 wiederum hat den Autor des Erich-Fried-Preises im Programm: Yaak Karsunke stop