Inzestbude

alles, was intern so abläuft: befreundete, verschwägerte und von uns geförderte Seiten, Debatten, das Beste aus den Feuilletons

Grande Tour

nun auch als Online-Lesung, die große Anthologie von Jan Wagner und Federico Italiano. aus diesem Anlass auch Verweis auf eine Rezension zu dieser Anthologie in den signaturen von Ulrich Schäfer. auch noch ein nachträglicher Verweis auf das Projekt Neustart Kultur des Deutschen Literaturfonds, in dem viele Dichter zu Wort kommen.

Rezensionen und Reflexionen

Zeit für inzestuöse Fragen, was machen die ehemaligen ReferentInnen und TeilnehmerInnen der Akademie so? Insa Wilke bespricht Yevgeniy Breyger, Christian Metz hat einen Lyrikessay Beugung geschrieben (ein langer Aufsatz in der FAZ von ihm zur neuen Lyrik ist übrigens komplett abrufbar, auch ein Aufsatz zu Elke Erb). zu der Beugung eine Rezension von Stefan Hölscher auf signaturen, außerdem eher eine Notiz der Teilnehmerin Elke Engelhardt auf fp. schon ein bißchen älter, aber weiterhin interessant: Referent Paul Jandl zu Referent F-J-Czernin in der NZZ. Derselbe auch am selben Ort zur in der Akademie vielbesprochenen Lyrikerin Friederike Mayröcker. Gleich drei ReferentInnen haben sich im Deutschlandfunk über Lyrik unterhalten (Breyger, Utler) und Teilnehmer (Mengeringhaus; es sei erinnert an seinen Aufsatz zu Falb) bespricht Referent, Kritiker und Lyriker Bleutge auf literaturkritik , der wiederum auch von der bereits erwähnten Elke Engelhardt besprochen wird mit seinem Aufsatz zu Inger Christensen. Referent Michael Braun wiederum zu Wolf und Bleutge, letzterer als Kritiker zu Dana Ranga. Beate Tröger stell auf freitag Gedichtbände vor usw … to be continued

Barbara Köhler

2021 beginnt mit einer wirklich bedrückenden Nachricht: Barbara Köhler ist gestorben. das hinterlässt ratlos und mir bleibt nur, traurig auf die Nachrufe zu verweisen: Paul Jand in der NZZ, Michael Braun im tagesspiegel, Tina Groll in der Zeit, Tobias Lehmkuhl in der SZ – dann noch der Buchmarkt und ein Gespräch im Deutschlandfunk. wer sie nicht kennt, kann sich auf lyrikline einlesen oder auch in der Frankfurter Anthologie sich ein wenig führen lassen.
abschließend sei hingewiesen auf einen Brief von Anja Utler an die verstorbene Lyrikerin.